
Du hast Erfahrung und möchtest eine bestimmte Aufgabe besser bewältigen. Vielleicht führst du ein Team, bereitest einen Auftritt vor oder arbeitest an einem sportlichen Ziel. High Performance Coaching richtet den Blick auf das, was du bereits kannst, und auf die Bedingungen, unter denen du es einsetzen möchtest.
Ein Ziel, an dem du Fortschritt erkennen kannst
Der hier vorgestellte Ansatz greift Gedanken von Michael Breen und Ed Percival auf. Er verbindet eine klare Zielrichtung mit dem Blick auf persönliche Stärken und praktische Umsetzung. Leistung braucht dabei eine Bedeutung: Was möchtest du erreichen? Weshalb ist es dir wichtig? Und woran würdest du erkennen, dass sich deine Arbeit verändert hat?
Am Anfang steht eine Standortbestimmung. Wir betrachten die Aufgabe, deinen bisherigen Umgang damit und den Rahmen. Dazu gehören Zeit, Unterstützung, Fähigkeiten und Grenzen. Ein Ziel soll anspruchsvoll und zugleich realistisch sein. Gemeinsam legen wir fest, welche Beobachtungen bei der späteren Auswertung helfen.
Vorbereiten, erproben, auswerten
Anschließend schauen wir auf hilfreiche Erfahrungen. Wann ist dir eine ähnliche Aufgabe gelungen? Was hast du dort konkret getan? Aus diesen Beobachtungen entstehen Schritte für den Alltag. Du erprobst sie in einer passenden Situation und hältst fest, was funktioniert, was fehlt und was du ändern möchtest.
Im nächsten Gespräch prüfen wir die Ergebnisse. So entsteht ein Kreislauf aus Planung, Handeln und Rückmeldung. Auch ein unerwartetes Ergebnis liefert Informationen. Die Auswertung soll zeigen, welcher nächste Schritt sinnvoll ist, statt dich an einem einmal festgelegten Plan festzuhalten.
Ein erfundenes Beispiel aus dem Beruf
Eine Projektleiterin möchte ihre Besprechungen klarer führen. Im Coaching beschreibt sie zunächst eine konkrete Sitzung. Sie bemerkt, dass Entscheidungen oft ohne zuständige Person enden. Ihr Versuch: Zu jedem Beschluss hält sie Verantwortung und Termin fest. Nach zwei Besprechungen prüft sie mit ihrem Team, ob weniger Rückfragen entstehen. Das Beispiel zeigt einen möglichen Arbeitsweg; es verspricht kein bestimmtes Ergebnis.
Schwerpunkt und passender Rahmen
Hier steht die Umsetzung einer gewählten Aufgabe im Mittelpunkt. Das Zürcher Ressourcenmodell legt stärkeres Gewicht auf die persönliche Haltung zu einem Ziel. Gewaltfreie Kommunikation arbeitet genauer an Gesprächssituationen. Solche Modelle können je nach Anliegen in einen Coaching-Prozess einfließen; sie ersetzen die Prüfung deiner tatsächlichen Ergebnisse nicht.
Der Ansatz kann für Führung, Unternehmertum, Sport oder kreative Arbeit passen. Mehr Leistung ist kein Selbstzweck. Dein Ziel, deine Belastbarkeit und dein Alltag bestimmen den Rahmen. Bei gesundheitlichen Beschwerden braucht es geeignete fachliche Unterstützung. Umfang und Vorgehen besprechen wir vor einer Buchung.

