Workshops und Seminare

Digitale Illustration: Lars Mährholz leitet einen Workshop mit einer Gruppe.
Digitale Illustration.

Im Workshop wird aus einem Impuls eine gemeinsame Erfahrung. Sie bringen ein Thema aus Ihrem Arbeitsalltag oder Veranstaltungsprogramm mit. Die Teilnehmenden betrachten es aus mehreren Perspektiven, probieren Übungen aus und entwickeln nächste Schritte, die zu ihrer Situation passen.

Sprache, Werte und Zusammenarbeit

Ein Schwerpunkt ist Kommunikation: Welche Wirkung haben unsere Worte? Welche Erwartungen bleiben unausgesprochen? Wie können wir ein Anliegen deutlich formulieren und gleichzeitig die Perspektive anderer verstehen? Übungen aus der Gewaltfreien Kommunikation und andere Reflexionsansätze können dabei helfen, Beobachtungen, Bewertungen und Bedürfnisse zu unterscheiden.

Ein weiterer Schwerpunkt sind Werte und Entscheidungen. Hier kann Spiral Dynamics als Gesprächsmodell dienen, um unterschiedliche Prioritäten im Team zu erkunden. Visualisierung kann genutzt werden, um ein Vorhaben konkreter zu beschreiben und die ersten Schritte vorzubereiten. Die Wahl der Methoden folgt dem Anliegen und der Gruppe; sie verursacht im vereinbarten Coachingumfang keinen eigenen Methodenaufschlag.

Vom kompakten Termin bis zum Teamtag

Der 90-minütige Teamworkshop ist für bis zu 16 Personen und ein klar umrissenes Thema konzipiert. Ein Teamhalbtag umfasst vier Stunden einschließlich Pause und ist für bis zu zwölf Personen gedacht. Ein sechsstündiger Teamtag bietet derselben Gruppengröße mehr Raum für Werte, Entscheidungen und Zusammenarbeit. Auf Festivals kann ein Workshop mit einem Bühnenauftritt kombiniert werden.

Für offene Gruppenveranstaltungen beschreibt die jeweilige Veranstaltung, wen sie anspricht, wie lange sie dauert und was enthalten ist. In einer Gruppe müssen persönliche Erfahrungen nicht offengelegt werden. Übungen sind freiwillig; soweit möglich gibt es eine weniger intensive oder schriftliche Alternative.

Ein Ergebnis, das weiterverwendet werden kann

Im Vorgespräch legen wir Ziel, Rahmen und Beteiligung fest. Der Workshop verbindet kurze Erläuterungen, praktisches Erproben und gemeinsame Auswertung. Am Ende benennen die Teilnehmenden, was sie mitnehmen und im Alltag testen möchten. Bei einem Teamformat können daraus konkrete Vereinbarungen werden.

Ein Workshop ersetzt keine individuelle Konfliktklärung für jede Person und garantiert keine dauerhafte Veränderung. Er schafft Zeit für Aufmerksamkeit und neue Handlungsmöglichkeiten. Organisatorische Fragen sowie besondere Anforderungen an Zugänglichkeit oder den Raum lassen sich vorab über Kontakt klären.

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